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In einem Jahr wirst du dir wünschen, du hättest heute angefangen.

Warum bedauern wir es eigentlich so oft, irgend etwas nicht angefangen zu haben? In diesem Artikel erfährst du nicht nur, welche Gedanken hinter diesem Zitat von Karen Lamb stecken könnten, sondern ich zeige dir auf, wo eigentlich der Anfang liegt. Ich lade dich dazu ein, den ersten Schritt zu tun: Mache doch einfach eine Bestandsaufnahme von deinem Leben. Du wirst merken, dass dir eine Rückschau, die Ermittlung des Ist-Zustandes und ein Blick in die Zukunft ein Glücksgefühl entlocken.

1. Die Idee hinter dieser Motivation

Die Botschaft dieser Motivation ist keineswegs, in dir ein schlechtes Gewissen hervorzurufen. Ich kann dir versichern, dass alle Dinge, die in dein Leben kommen, zur rechten Zeit kommen – das heißt: Sie kommen dann in dein Leben, wenn du bereit bist. Dieses „Bereit Sein“ kannst du nur wenig beeinflussen, weil immer dann Ereignisse in dein Leben treten, wenn bewusst oder unbewusst dein Fokus darauf gerichtet ist oder oft auch erst dann, wenn du überhaupt nicht mehr auf ein bestimmtes Ziel fokussiert bist.

Ja, du hast Recht – dies ist ein Widerspruch in sich. Aber beide Widersprüchlichkeiten haben eines gemeinsam: Irgendwo, tief in dir, ist etwas ganz Spezielles verankert, was du dir wünschst, bzw. was in dein Leben kommen soll. Irgendwann hast du einmal diesen Samen gesetzt und im Laufe der Zeit vergessen, dass du ihn überhaupt gepflanzt hast. Dein Leben wird dich schon irgendwann in die Richtung führen, so in ganz kleinen Schritten – und dann wird sich alles erfüllen.

Das Problem ist nur, dass wir meist ungeduldig sind, weil wir das, was wir haben wollen, möglichst sofort in unseren Händen halten wollen. Dieses „mit einem Schnipp ist alles da“  gibt es aber nicht, weil das Leben ein Prozess ist.

Mit Prozess meine ich, dass sich dein Leben wie ein Wollknäuel aufwickeln oder wie eine Zwiebel entblättern wird – Stück für Stück, bis du zum Kern vorgestoßen bist. Der Kern ist dann deine Zufriedenheit, die du in deinem Leben erreichen willst. Der Kern ist dieses Glück, welches du täglich spüren möchtest und letztendlich der FRIEDEN in dir, der stets an deiner Seite sein soll. Mit diesem Gefühl des Glücks und mit dem Gefühl des Friedens wirst du in der Lage sein, nicht nur jedes Problem mit einer Leichtigkeit zu lösen, sondern die Probleme verringern sich mit der Zeit, so dass du dein Leben in vollen Zügen genießen kannst.

 

2. Deine Ausgangssituation

2.1 Du bist unzufrieden

Ein blödes Gefühl, ich kenne das. Das Ganze fühlt sich möglicherweise so an, dass du denkst, du hättest schon mehr in deinem Leben schaffen oder erleben können – aber nein, du weißt genau, da sind noch einige Posten offen, einige Big Points oder auch nur Kleinigkeiten, die dir einfach noch fehlen, um endlich glücklich zu sein.

Möglicherweise willst du daran auch einfach nicht denken, weil du meinst, dann kommen nur schlechte Gefühle hoch – Gewissensbisse, nennen wir das.

Aber, so frage ich dich zunächst: Wer bestimmt eigentlich, dass du etwas zu einer ganz bestimmten Zeit tun musst und wer legt eigentlich fest, dass du mit soundso vielen Jahren etwas ganz Spezielles erreicht haben solltest?

Du kennst die Antwort: DU selbst. Du bist der- oder diejenige, die die Maßstäbe in seinem Leben anlegt. Und sage mir jetzt bitte nicht, dass du durch dein Umfeld zu der einen oder anderen Verpflichtung oder Aktion genötigt wirst. Die Anderen können dir wirklich egal sein und zwar aus einem ganz einfachen Grund: ES IST DEIN LEBEN.

Wenn du also heute unzufrieden bist, dann mache dir bitte keine Vorwürfe, hadere nicht mit deinem Schicksal und vor allen Dingen denke nicht schlecht über dich. Sage dir bitte einfach nur: Ich bin noch nicht soweit und ich habe das Recht, mein Leben in meinem eigenen Tempo zu leben.

 

2.2 Du willst irgend etwas tun, aber du weißt nicht was

Wenn du so fühlst, dann hat deine Unzufriedenheit schon einen gewissen Grad erreicht, der nach Veränderung schreit. Du stehst schon ein wenig mit dem Hintern an der Wand, fühlst dich ein wenig in die Enge getrieben und eine Stimme in dir schreit: „Ich will da jetzt raus.“

Wenn ich mir jetzt so vorstelle, dass du das Ganze bejahst und möglicherweise noch mit einem grimmigen Gesicht, dann muss ich schmunzeln. Es ist nicht ein Schmunzeln aus Gehässigkeit, sondern aus Freude. Denn ich kann dir sagen: Eine bessere Ausgangssituation gibt es gar nicht. Du bist reif, da ist etwas, das dich zu irgendetwas hintreiben will. Ich wittere eine Chance für dich und ich werde dir helfen, wie du diese Chance nutzen kannst. Also lass sie nicht verstreichen.

 

3. Wie du in 3 Schritten sofort mehr Zufriedenheit erlangst

Nein, es ist nicht so gemeint, dass du nur drei Dinge zu tun brauchst, damit sich alles sofort in deinem Leben ändert. Ich möchte dich zu einem Gefühl hinbringen, welches in dir eine Ahnung von Zufriedenheit hervorruft – dies sind die ersten Schritte, dies ist der Anfang.

Den besten Erfolg erzielst du, wenn du das Ganze schriftlich machst – und glaube mir, ich mache das mindestens ein Mal im Jahr. Wie die Firmen ihre Bilanzen erstellen müssen, so erstelle ich eine Bilanz für mich. Allerdings geht es hier nicht darum, etwas zu bewerten, sondern es geht um eine reine Bestandsaufnahme.

Diese Voraussetzungen solltest du schaffen:

  • Eine ruhige Stunde für ganz für dich, in einer Ecke deines Zuhauses, wo du dich besonders wohl fühlst.
  • Kaufe dir eine Art Tagebuch oder einen großen Zeichenblock, dazu bunte Stifte. Es geht darum, dass du kreativ bist.

Schritt 1: Gehe in die Vergangenheit

  • Mache ein Liste und schreibe auf, womit du als Kind gespielt hast.
  • Schreibe auf, wovon du als Teenager geträumt und wie du dir damals dein zukünftiges Leben vorgestellt hast.
  • Male dir auf einem großen Blatt Papier einen Zeitstrahl auf, vielleicht so in 5 Jahresabschnitten. Solltest du noch sehr jung sein, dann teilst du den Zeitstrahl in Jahren auf, je älter du bist, desto größer können die Zeitabschnitte sein.
  • Über jeden Punkt dieser Zeitspannen schreibst du auf, welche Ereignisse in dein  Leben eintraten, die dich sehr glücklich gemacht haben.
  • Darunter listet du auf, welche Ereignisse dich unglücklich gemacht haben.

Schritt 2: Gehe in die Zukunft

  •  Schreibe alles auf, was du in der Zukunft in deinem Leben haben willst – das kann etwas Materielles sein, das kann aber auch eine Liste von Adjektiven oder Zuständen sein, wie z. B. glücklich, verheiratet, reich, in einem Haus wohnen, auf Weltreise gehen, einen bestimmten Beruf haben usw.
  • Du kannst auch ein Bild malen oder dir Zeitschriften nehmen und daraus Bilder ausschneiden, diese aufkleben und eine Art Collage erstellen. Nimm dir so viel Zeit, wie es Spaß macht, das Ganze zu gestalten.

Schritt 3: Ermittle deinen Ist-Zustand

Versuche so präzise wie möglich, deinen jetzigen Zustand zu beschreiben.

  • Du bist unglücklich? Schreibe genau auf, was dich unglücklich macht. Wenn du magst, verliere dich im Detail oder mache nur Stichworte.
  • Gibt es da noch etwas, mit dem du genau jetzt zufrieden bist? Was ist es?

Möglicherweise wirst du die 3 Schritte nicht in einer Stunde abarbeiten können. Wozu auch? Lass dir soviel Zeit dafür, wie du brauchst. Der Trick ist, dass solch eine Bestandsaufnahme auch einmal ruhen darf. Irgendwann, wenn es passt, holst du alles wieder hervor, schaust dir nochmals alles an, ergänzt einige Punkte, verbessert einige Formulierungen, streichst etwas weg oder fügst etwas hinzu.

Beispiel für eine Bestandsaufnahme zu deiner persönlichen Situation in 3 Schritten

3.1. Schöne Bestandsaufnahme – Und jetzt?

Ganz einfach: Jetzt hast du den ersten Schritt getan, jetzt hast du angefangen.

Vielleicht hast du jetzt das erste Mal in deinem Leben eine Bestandsaufnahme gemacht, nicht in Bildern, sondern in Worten, die mit Ereignissen und Gefühlen verbunden sind.

Natürlich wird die Erinnerung an einige Ereignisse möglicherweise Unbehagen ausgelöst haben, aber genauso werden die schönen Ereignisse, in dir positive Gefühle generiert haben. Gedanken an die Zukunft lösen ganz besonders positive Gefühle aus – genieße sie doch.

Auch wenn du jetzt noch keinen Plan hast, was genau du wann erreichen willst, mit diesem Auseinandersetzen mit dir selbst bist du in einen Manifestations-Prozess eingestiegen.

4. Wie geht es weiter?

Wenn du magst, schaue dir zu diesem Thema (nochmals) mein Video an.

Wenn du dich mitteilen möchtest, dann schreibe mir eine Mail – ich antworte garantiert.

Und … bleib dran – in meinen nächsten Videos kannst du dir noch mehr Motivation abholen und in meinen Blogbeiträgen erhältst du Tools für die Umsetzung.

Ich wünsche dir den Fortschritt, den du dir wünschst und bin in Gedanken bei dir!