Motivation: Wie erfolgreiche Menschen im Fokus bleiben

Wie erfolgreiche Menschen denken

Welche einzelnen Schritte ein Mensch zu seinem Erfolg unternommen hat, wissen wir meistens nicht. Wir wissen aber, dass diese Menschen eine Kraft ausstrahlen, die nicht nur ihr ganzes Erscheinungsbild berührt, sondern auch durch ihre Worte und Taten fließt. Ihr Geheimnis ist, dass sie sich täglich die qualitativ richtigen Fragen stellen, um im Fokus zu bleiben. Und diese Fragen beginnen grundsätzlich mit einem WIE oder WAS.

Allein durch diese Art der Fragestellung generieren sie positive Gefühle und agieren täglich in der Gewissheit, dass sie ihr Ziel erreichen werden.  Diese Vorgehensweise  ist keine angeborene Fähigkeit, sondern sie ist für jeden erlernbar.

Angelehnt an einen Vortrag von Tony Robbins, einem erfolgreichen Coach und Motivator, gebe ich dir Tools an die Hand, mit denen du deine eigene Realität erschaffen kannst und deinen Fokus stabil hältst, so dass kein Traum oder Wunsch unerfüllt bleiben muss – egal ob privat oder beruflich.

 

1. Unser Denken und Fühlen

Wer oder was ist das eigentlich, was da ständig Gedanken in unser Gehirn spült? Ich sage es mal ganz einfach: Dein Gehirn ist ein riesiger Computer, in dem sämtliche Erfahrungen abgespeichert sind – Eindrücke, Emotionen, Erlebnisse, egal ob positiv oder schmerzhaft. Du läufst durch eine Menschenmenge und schon beginnt dein Gehirn-Computer zu arbeiten: Ach wie schön, oh wie dick, blöde Farbe, schöne Haare, da war ich schon, hmm riecht das gut, sieht klasse aus, lacht albern, grinst sympathisch, gefällt mir gar nicht.

Dies könnten alles Antworten auf deine bewusste oder unbewusste Frage sein: Wie finde ich diesen Menschen eigentlich?

Unser Gehirn ist unschlagbar, wenn es gefordert wird. Es erledigt seine Arbeit prompt, ja fast schon stakkatomäßig, wenn wir nur eine einzige Frage stellen. Und Fragen stellen wir uns ständig, weil wir doch alles einsortieren und bewerten müssen, um heraus zu finden, was uns gefällt oder was wir wollen.

Ebenso wie Eindrücke in Form von Bildern oder Szenen, speichert unser Gehirn die entsprechenden Emotionen dazu ab. Bild und Gefühl bleiben dann als ein unzertrennbares Paar ewig in unserem Datenspeicher abrufbar. Was löste diese Stimme in mir aus, als sie da etwas sagte, was mich verletzte? Wie fühlte sich das an, als mich ein Mund sanft im Nacken berührte? Welches Gefühl stieg in mir hoch, als ich gierig ein Schokoladeneis schleckte?

Ich bin sicher, dass jetzt allein durch diese Fragen schon Bilder und Erinnerungen in dir hochkommen und im gleichen Moment poppen die passenden Gefühlsempfindungen dazu auf, die du jetzt ganz deutlich in deinem Körper wahrnehmen kannst. Gänsehaut? Ekel? Angst? Sehnsucht

 

2. Unsere innere Einstellung

Unsere Glaubenssätze und somit unsere innere Einstellung trägt ebenso stark dazu bei, was und wie wir etwas überhaupt wahrnehmen. Wenn du zum Beispiel folgenden Glaubessatz aufgrund einer speziellen Erfahrung verinnerlicht hast  – „Alle Menschen in Großstädten sind unfreundlich.“ – dann wird dir dein Gehirn prompt die passenden „Beweise“ dafür liefern, dass dein Glaube richtig ist. Wenn dein Fokus auf unfreundliche Menschen gerichtet ist, dann kannst du nur unfreundliche Menschen wahrnehmen. Und je mehr du deinen Fokus darauf verstärkst, desto unfreundlicher wird die Welt.

Jetzt ist auch besser zu verstehen, warum Menschen in der gleichen Situation zum exakt gleichen Zeitpunkt völlig unterschiedliche Wahrnehmungen haben. Du bleibst bei deiner Schlussfolgerung basierend auf deinem Glaubenssatz „Der Verkäufer war unfreundlich.“ und der andere verlässt mit dir den Laden und sagt: „Prima, das war ein toller Tipp vom Verkäufer.“ Und nun frage ich dich: Wer von euch beiden hat den Laden wohl mit einem besseren Gefühl verlassen?

Je intensiver du also deinen Fokus auf etwas richtest oder deine Wahrnehmung durch eingefahrene Glaubenssätze beeinflusst wird, desto mehr werden deine Eindrücke zu DER Realität, die für dich gültig ist.

Wenn du also positive Eindrücke gewinnen willst und dich wohler fühlen willst, dann solltest du auch deinen Fokus auf das Positive richten.

Fazit:
Deine Wahrnehmung und die daran gekoppelten Gefühle sind ein Ergebnis deiner Fokussierung. Veränderst du deinen Fokus, generierst du auch positive Gefühle in deinem Körper und erhöhst somit dein Wohlbefinden.

 

3. Die richtigen Fragen verändern dein Leben

Da Dein Gehirn-Computer gerne Fragen beantwortet, nutze seine Kompetenz und stelle ihm ausschließlich die richtigen Fragen, damit es dir besser geht und du in deinem Leben vorwärts kommst.

WARUM-Fragen sind Gift für deinen Gemütszustand. Fragen nach dem WARUM bringen meistens negative Erlebnisse hervor und lassen unsere Gedanken in einer Endlosschleife rotieren.

Wenn Du Dich fragst: Warum finde ich keine Arbeit?
Dann erhältst Du prompt die Antworten: Weil ich unzureichend qualifiziert bist, ich zu alt bin, es nicht genügend Jobs gibt usw.

Ein positives Gefühl hingegen erreichst du mit dieser Fragestellung:
WAS kann ich tun, um einen Job zu finden, der mir Freude macht?

Jetzt wird dein Gehirn auf deinen unermesslichen Wissensschatz zurückgreifen und antworten: Mache ein Praktikum, biete Probearbeit an, unterhalte dich mit Jobvermittlern, bilde dich weiter, lerne etwas ganz Neues usw.

Tony Robbins nennt das Ganze „State-Management“. Mit der richtigen Fragestellung erreichst du eine Neu-Ausrichtung deines Handelns, eine Neu-Konditionierung deines Denkens und erhöhst somit deine Kraft, die letztendlich auch deinen körperlichen Zustand und deine Gefühlswelt positiv beeinflusst. Deinen state – also deinen Zustand kannst du also aktiv beeinflussen, ganz einfach,  indem du die richtigen Fragen stellst – und diese sollten grundsätzlich mit WIE oder WAS beginnen.

WAS kann ich aus dieser Erfahrung lernen?
WIE kann ich daran wachsen?
WAS kann ich tun, um nicht noch einmal in diesen Zustand zu geraten?
WAS für einen Nutzen bringt mir diese oder jene Erfahrung?

Indem du die richtigen Fragen stellst, passieren drei entscheidende Dinge:

  • Dein Fokus ändert sich SOFORT.
  • Deine Glaubesätze verändern sich SOFORT ins Positive.
  • Du erhältst SOFORT Zugang zu deinen Ressourcen und zu deinem unerschöpflichen Potenzial.

Fazit:
Positive Affirmationen sind gut, so Tony Robbins, aber Fragen sind besser, weil die Antworten begründet sind, da sie auf unseren Erfahrungen und Träumen basieren.

 

4. Dein Trainingsplan für den Fokus zum Erfolg

Mache zunächst eine Bestandsaufnahme oder versuche über ein „Was wäre wenn“ Antworten zu finden.

  • Worüber war ich am meisten glücklich in meinem Leben? oder Was würde mich glücklich machen?
  • Worüber bin ich gerade begeistert in meinem Leben? oder Was könnte mich begeistern?
  • Für was bin ich dankbar in meinem Leben?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Wen oder was liebe ich am meisten in meinem Leben, wer liebt mich?

Spüre bei all den Fragen dem Gefühl nach, das du in der jeweiligen Situation hattest oder dem Gefühl, welches allein der Gedanke an eine mögliche Situation oder einen Zustand bei dir hervorrufen könnte. Spreche das, was du zum jeweiligen Thema denkst, zusätzlich laut aus. Das hilft dir, deine Gedanken und dein Gefühl noch stärker in deinem Körper wahrzunehmen.

 

Frage dich jeden Morgen:

  • WAS kann ich heute tun, um Spaß zu haben?
  • WAS kann ich tun, um einen neuen Durchbruch zu erlangen?
  • WAS kann ich tun, damit ich von der Arbeit glücklich nach Hause komme?
  • WAS kann ich tun, um entspannter zu sein?
  • WAS kann ich heute Neues lernen?
  • WAS kann ich heute essen, was ich noch nie probiert habe?

30 Tage Übung sollten genügen, damit du deinen Verstand umerziehst, so dass du zukünftig automatisch auf Möglichkeiten fokussiert bist und nicht auf Missemotionen aus der Vergangenheit – nämlich dieses elendige WARUM.

Zur Unterstützung führe ein Tagebuch. Schreibe deine Erlebnisse auf, so dass du im Rückblick erkennen kannst, wie sich dein Fokus geändert hat.

 

5.  Dein neues Erfolgsbewusstsein mit neuem Fokus

Erfolg ist kein Zufall. Du kannst dein Gehirn trainieren und somit die Kontrolle über dein Denken erhalten. Voraussetzung aber ist, dass du die Entscheidung triffst, jetzt etwas ändern zu wollen und deinen Fokus ständig auf das Positive richtest. Frage dich nicht, warum du in einem Bereich gescheitert bist, sondern frage dich, was du aus deinem Scheitern lernen kannst und was du tun kannst, um vorwärts zu kommen. Mit dieser Einstellung ist dir der Weg zu mehr Erfolg, Gesundheit, Glück und Lebensfreude sicher.

 

bunte Pfeile - Erfolg - Misserfolg - Fokus
Unser Fokus hat Einfluss auf unseren Erfolg.

6. Deine Inspiration

Zur Einstimmung für einen ersten Schritt zur Veränderung empfehle ich dir mein Motivations-Video.

 

 

Warum  es so wichtig ist, sofort mit deinem Training zu starten, erfährst du hier

Den Original-Beitrag von Tony Robbins „How to train your brain to stay focused“ findest du hier

 

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

(Hermann Hesse)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*