Projekt: Mein Manifest für die Liebe

Mein Manifest für die Liebe

In dieser von Krisen geschüttelten Zeit lade ich jeden dazu ein, einen Beitrag für eine lebenswerte und friedvolle Welt zu leisten. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mittels gebündelter Gedankenkraft auf einer höheren Bewusstseinsebene positiv auf das Weltgeschehen Einfluss nehmen können. Mit meinem MANIFEST FÜR DIE LIEBE habe ich meine ganz persönlichen Gedanken zu diesem Thema zu einem Video verarbeitet. Ziel ist, weitere Videos publik zu machen, in denen die persönlichen Statements von allen, die mitmachen, einfließen sollen.

 

Die Idee

Seit Anfang des Jahres produziere ich Motivations-Videos zu unterschiedlichen Themen hinsichtlich Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstwerdung. Themen, wie Selbstliebe, Verzeihen, Dankbarkeit, Nein-Sagen, Wunscherfüllung, Neuanfang, Potenzialentwicklung uvm. fielen mir leicht und flossen nur so „aus der Feder“, weil ich selbst schon so viel erlebt habe und mich stets um meine eigene Weiterentwicklung gekümmert habe. Um das Thema LIEBE habe ich mich bisher allerdings gedrückt – nicht deshalb, weil ich dazu nicht ebenso viel sagen könnte, sondern weil ich mich fragte: Ist denn nicht schon alles zur LIEBE gesagt worden, wozu dann noch ein Beitrag von mir?

Als ich über mein nächstes Video nachdachte, stieg ein wenig Wut in mir auf. Wut über das, was zur Zeit in der Welt passiert und Entsetzen darüber, dass Menschen ihre Macht für ihr eigenes Ego missbrauchen. Selbst für die Medien scheinen mit der Verbreitung von Schreckensbildern die Unruhen auf dieser Welt mehr ein gefundenes Fressen für höhere Einschaltquoten zu  sein. Darüber hinaus wird der Fokus eines jeden von uns ständig auf genau die Personen gelenkt, die Verursacher sind. Meiner Meinung nach gebe ich einer Person oder Sache mehr Macht und Energie, je öfter ich meinen Fokus darauf richte.
Wo bleiben die Nachrichten der guten Taten?

Information ist und bleibt wichtig, aber dennoch gestatte ich mir die Frage, welche Bilder mein Gehirn passieren und welche Eindrücke sich letztendlich in meinem Unterbewusstsein verankern dürfen. Insofern erlaube ich mir persönlich, zwischen all den Medien-Botschaften zu wählen – und zwar sehr genau.

Ich weiß und nehme täglich wahr, wie viele Menschen auf unterschiedlichen Ebenen aus ihrem Herzen daran arbeiten, mit konstruktiven und liebenden Gedanken Veränderungen herbei zu führen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen und deshalb mit meinen Videos ein positives Gegengewicht herstellen.

 

Was bewirkt Gedankenkraft?

Gedanken sind nicht sichtbar, aber sie haben eine Form – es sind Wellen, die das Universum, deine Umgebung und deinen Körper durchdringen.

Wir sollten achtsam sein, was wir denken. Jeder ausgesendete Gedanke verhält sich wie ein Kieselstein, den du ins Wasser wirfst und der im Wasser kreisrunde Wellen hervorruft, die letztendlich am Ufer enden. Diese Wellen haben die Eigenschaft wieder zurückzukehren zu der Quelle ihres Ursprungs, also zu dem Kieselstein, dort, wo er ins Wasser geworfen wurde.

Wellenbewegung der Gedanken 

Dieses Sinnbild verdeutlicht den Weg unserer Gedanken – sendest du positive, liebende und konstruktive Gedanken aus, dann kehren die positiven Auswirkungen deiner Gedanken wieder zu dir zurück.

Jeder negative Gedanke nimmt den gleichen Weg und kommt zu dir in dem Maße zurück, wie du ihn ausgesendet hast.

Gedanken sind Energie – unsichtbar und machtvoll zugleich. Wenn wir unsere Gedanken für die Manifestation von Liebe benutzen, geben wir eine Kraft in das universelle Bewusstsein, die gleichzeitig uns selbst – unseren Körper mit seinem ganzen Umfeld – durchflutet.

Liebe ist die stärkste Kraft. Sie ist das Ideal der universellen Energie und wurde geboren aus dem göttlichen Prinzip. Alles ist Geist – egal ob, negativ oder positiv ausgesendet. Aber die Schwingungen der Liebe sind die mächtigsten, weil sich ihr keiner entziehen kann.

 

Das Projekt

Mit meinem ersten Video des Projektes „Mein Manifest für die Liebe“ möchte ich euch einladen, Gedanken der Liebe aus eurem Herzen fließen zu lassen. Es geht nicht darum, Zitate großer Dichter, Denker oder Persönlichkeiten einzubringen, sondern in euer Herz zu schauen und nachzufühlen, welche Gedanken ihr mit Liebe verbindet.

Sämtliche Aussagen von euch möchte ich dann in weiteren Videos veröffentlichen – es ist eine Art Gemeinschaftsarbeit, um mit unseren positiven Energien mittels des geschriebenen, ausgesprochenen und visualisierten Wortes die Kraft der Liebe in die Welt zu senden.

Wie soll dein Statement aussehen?

  1. Dein Statement muss mit dem Wort Liebe beginnen.
  2. Dein Statement sollte nur einen Satz lang sein.
  3. Wenn du mit der Einarbeitung in eines der nächsten Folgevideos einverstanden bist, dann setze deinen Namen (Vornamen oder Vor- und Zunamen oder Fantasienamen) in Klammern hinter dein Statement.
    Beispiel: Liebe …….. (fantasie)

Wie kannst du mir dein Statement zukommen lassen?

  • Du kannst es unter diesen Blog-Beitrag posten.
  • Du kannst es in der gleichnamigen Facebook-Gruppe „Mein Manifest für die Liebe“ posten.
  • Du kannst es auf meinem YouTube-Kanal (Feelgood Agent Gabi Baum) unter dem Video Mein Manifest für die Liebe posten.
  • Du kannst es mir per Mail an management@feelgoodagent.de schicken.
  • Wenn du möchtest, dass deine Botschaft von dir selbst gesprochen im Video erscheint, dann kannst du mir auch per Mail eine Sprachaufzeichnung (mp 3 o. ä.) schicken.
  • Du kannst deine Botschaft auch in ein Bild implementieren, so wie es für Posts von Zitaten gemacht wird und mir per Mail schicken. Bitte achte darauf, dass du die Rechte an diesem Bild besitzt. Ich übernehme keine Haftung dafür.

Art der Folge-Videos

Die Folge-Videos zum Projekt Mein Manifest für die Liebe werden so ähnlich gestaltet wie das erste Video: Deine Botschaft erscheint in Schriftform mit deinem Namen, zusätzlich werde ich die Botschaft vorlesen oder ich füge deine Sprachnachricht ein. Für den Hintergrund wähle ich Video-Clips oder wahrscheinlich eher mehr Bilder. Dazu wird das Ganze mit Musik unterlegt.

Beachte: Dein Statement bzw. deine Botschaft zum Thema LIEBE bleibt dein geistiges Eigentum und wird von mir nur einmalig in einem der Folge-Videos mit deinem Namen zitiert.

Hier kannst du nochmals mein Video anschauen und dich inspirieren lassen.

Schlussgedanken

Jetzt liegt es an dir, Teil dieses Liebes-Projektes und somit Teil des Manifestes für die Liebe zu werden, damit wir es in die Welt hinaussenden können. Sei versichert, das dies ein Non-Profit-Projekt ist. Ich mache das Ganze als Hobby – erstens, weil es mir Spaß macht und ganz besonders, weil mir sehr daran gelegen ist, meinen Anteil für eine bessere Welt zu geben.

Mein Dank gilt dir und allen, die das wahre Licht aus ihrem Herzen in die Welt hinaustragen werden.

Ich danke dir für deine Liebe.

Eure Gabi Baum

 

 

 

 

 

 

In einem Jahr wirst du dir wünschen, du hättest heute angefangen.

Warum bedauern wir es eigentlich so oft, irgend etwas nicht angefangen zu haben? In diesem Artikel erfährst du nicht nur, welche Gedanken hinter diesem Zitat von Karen Lamb stecken könnten, sondern ich zeige dir auf, wo eigentlich der Anfang liegt. Ich lade dich dazu ein, den ersten Schritt zu tun: Mache doch einfach eine Bestandsaufnahme von deinem Leben. Du wirst merken, dass dir eine Rückschau, die Ermittlung des Ist-Zustandes und ein Blick in die Zukunft ein Glücksgefühl entlocken.

1. Die Idee hinter dieser Motivation

Die Botschaft dieser Motivation ist keineswegs, in dir ein schlechtes Gewissen hervorzurufen. Ich kann dir versichern, dass alle Dinge, die in dein Leben kommen, zur rechten Zeit kommen – das heißt: Sie kommen dann in dein Leben, wenn du bereit bist. Dieses „Bereit Sein“ kannst du nur wenig beeinflussen, weil immer dann Ereignisse in dein Leben treten, wenn bewusst oder unbewusst dein Fokus darauf gerichtet ist oder oft auch erst dann, wenn du überhaupt nicht mehr auf ein bestimmtes Ziel fokussiert bist.

Ja, du hast Recht – dies ist ein Widerspruch in sich. Aber beide Widersprüchlichkeiten haben eines gemeinsam: Irgendwo, tief in dir, ist etwas ganz Spezielles verankert, was du dir wünschst, bzw. was in dein Leben kommen soll. Irgendwann hast du einmal diesen Samen gesetzt und im Laufe der Zeit vergessen, dass du ihn überhaupt gepflanzt hast. Dein Leben wird dich schon irgendwann in die Richtung führen, so in ganz kleinen Schritten – und dann wird sich alles erfüllen.

Das Problem ist nur, dass wir meist ungeduldig sind, weil wir das, was wir haben wollen, möglichst sofort in unseren Händen halten wollen. Dieses „mit einem Schnipp ist alles da“  gibt es aber nicht, weil das Leben ein Prozess ist.

Mit Prozess meine ich, dass sich dein Leben wie ein Wollknäuel aufwickeln oder wie eine Zwiebel entblättern wird – Stück für Stück, bis du zum Kern vorgestoßen bist. Der Kern ist dann deine Zufriedenheit, die du in deinem Leben erreichen willst. Der Kern ist dieses Glück, welches du täglich spüren möchtest und letztendlich der FRIEDEN in dir, der stets an deiner Seite sein soll. Mit diesem Gefühl des Glücks und mit dem Gefühl des Friedens wirst du in der Lage sein, nicht nur jedes Problem mit einer Leichtigkeit zu lösen, sondern die Probleme verringern sich mit der Zeit, so dass du dein Leben in vollen Zügen genießen kannst.

 

2. Deine Ausgangssituation

2.1 Du bist unzufrieden

Ein blödes Gefühl, ich kenne das. Das Ganze fühlt sich möglicherweise so an, dass du denkst, du hättest schon mehr in deinem Leben schaffen oder erleben können – aber nein, du weißt genau, da sind noch einige Posten offen, einige Big Points oder auch nur Kleinigkeiten, die dir einfach noch fehlen, um endlich glücklich zu sein.

Möglicherweise willst du daran auch einfach nicht denken, weil du meinst, dann kommen nur schlechte Gefühle hoch – Gewissensbisse, nennen wir das.

Aber, so frage ich dich zunächst: Wer bestimmt eigentlich, dass du etwas zu einer ganz bestimmten Zeit tun musst und wer legt eigentlich fest, dass du mit soundso vielen Jahren etwas ganz Spezielles erreicht haben solltest?

Du kennst die Antwort: DU selbst. Du bist der- oder diejenige, die die Maßstäbe in seinem Leben anlegt. Und sage mir jetzt bitte nicht, dass du durch dein Umfeld zu der einen oder anderen Verpflichtung oder Aktion genötigt wirst. Die Anderen können dir wirklich egal sein und zwar aus einem ganz einfachen Grund: ES IST DEIN LEBEN.

Wenn du also heute unzufrieden bist, dann mache dir bitte keine Vorwürfe, hadere nicht mit deinem Schicksal und vor allen Dingen denke nicht schlecht über dich. Sage dir bitte einfach nur: Ich bin noch nicht soweit und ich habe das Recht, mein Leben in meinem eigenen Tempo zu leben.

 

2.2 Du willst irgend etwas tun, aber du weißt nicht was

Wenn du so fühlst, dann hat deine Unzufriedenheit schon einen gewissen Grad erreicht, der nach Veränderung schreit. Du stehst schon ein wenig mit dem Hintern an der Wand, fühlst dich ein wenig in die Enge getrieben und eine Stimme in dir schreit: „Ich will da jetzt raus.“

Wenn ich mir jetzt so vorstelle, dass du das Ganze bejahst und möglicherweise noch mit einem grimmigen Gesicht, dann muss ich schmunzeln. Es ist nicht ein Schmunzeln aus Gehässigkeit, sondern aus Freude. Denn ich kann dir sagen: Eine bessere Ausgangssituation gibt es gar nicht. Du bist reif, da ist etwas, das dich zu irgendetwas hintreiben will. Ich wittere eine Chance für dich und ich werde dir helfen, wie du diese Chance nutzen kannst. Also lass sie nicht verstreichen.

 

3. Wie du in 3 Schritten sofort mehr Zufriedenheit erlangst

Nein, es ist nicht so gemeint, dass du nur drei Dinge zu tun brauchst, damit sich alles sofort in deinem Leben ändert. Ich möchte dich zu einem Gefühl hinbringen, welches in dir eine Ahnung von Zufriedenheit hervorruft – dies sind die ersten Schritte, dies ist der Anfang.

Den besten Erfolg erzielst du, wenn du das Ganze schriftlich machst – und glaube mir, ich mache das mindestens ein Mal im Jahr. Wie die Firmen ihre Bilanzen erstellen müssen, so erstelle ich eine Bilanz für mich. Allerdings geht es hier nicht darum, etwas zu bewerten, sondern es geht um eine reine Bestandsaufnahme.

Diese Voraussetzungen solltest du schaffen:

  • Eine ruhige Stunde für ganz für dich, in einer Ecke deines Zuhauses, wo du dich besonders wohl fühlst.
  • Kaufe dir eine Art Tagebuch oder einen großen Zeichenblock, dazu bunte Stifte. Es geht darum, dass du kreativ bist.

Schritt 1: Gehe in die Vergangenheit

  • Mache ein Liste und schreibe auf, womit du als Kind gespielt hast.
  • Schreibe auf, wovon du als Teenager geträumt und wie du dir damals dein zukünftiges Leben vorgestellt hast.
  • Male dir auf einem großen Blatt Papier einen Zeitstrahl auf, vielleicht so in 5 Jahresabschnitten. Solltest du noch sehr jung sein, dann teilst du den Zeitstrahl in Jahren auf, je älter du bist, desto größer können die Zeitabschnitte sein.
  • Über jeden Punkt dieser Zeitspannen schreibst du auf, welche Ereignisse in dein  Leben eintraten, die dich sehr glücklich gemacht haben.
  • Darunter listet du auf, welche Ereignisse dich unglücklich gemacht haben.

Schritt 2: Gehe in die Zukunft

  •  Schreibe alles auf, was du in der Zukunft in deinem Leben haben willst – das kann etwas Materielles sein, das kann aber auch eine Liste von Adjektiven oder Zuständen sein, wie z. B. glücklich, verheiratet, reich, in einem Haus wohnen, auf Weltreise gehen, einen bestimmten Beruf haben usw.
  • Du kannst auch ein Bild malen oder dir Zeitschriften nehmen und daraus Bilder ausschneiden, diese aufkleben und eine Art Collage erstellen. Nimm dir so viel Zeit, wie es Spaß macht, das Ganze zu gestalten.

Schritt 3: Ermittle deinen Ist-Zustand

Versuche so präzise wie möglich, deinen jetzigen Zustand zu beschreiben.

  • Du bist unglücklich? Schreibe genau auf, was dich unglücklich macht. Wenn du magst, verliere dich im Detail oder mache nur Stichworte.
  • Gibt es da noch etwas, mit dem du genau jetzt zufrieden bist? Was ist es?

Möglicherweise wirst du die 3 Schritte nicht in einer Stunde abarbeiten können. Wozu auch? Lass dir soviel Zeit dafür, wie du brauchst. Der Trick ist, dass solch eine Bestandsaufnahme auch einmal ruhen darf. Irgendwann, wenn es passt, holst du alles wieder hervor, schaust dir nochmals alles an, ergänzt einige Punkte, verbessert einige Formulierungen, streichst etwas weg oder fügst etwas hinzu.

Beispiel für eine Bestandsaufnahme zu deiner persönlichen Situation in 3 Schritten

3.1. Schöne Bestandsaufnahme – Und jetzt?

Ganz einfach: Jetzt hast du den ersten Schritt getan, jetzt hast du angefangen.

Vielleicht hast du jetzt das erste Mal in deinem Leben eine Bestandsaufnahme gemacht, nicht in Bildern, sondern in Worten, die mit Ereignissen und Gefühlen verbunden sind.

Natürlich wird die Erinnerung an einige Ereignisse möglicherweise Unbehagen ausgelöst haben, aber genauso werden die schönen Ereignisse, in dir positive Gefühle generiert haben. Gedanken an die Zukunft lösen ganz besonders positive Gefühle aus – genieße sie doch.

Auch wenn du jetzt noch keinen Plan hast, was genau du wann erreichen willst, mit diesem Auseinandersetzen mit dir selbst bist du in einen Manifestations-Prozess eingestiegen.

4. Wie geht es weiter?

Wenn du magst, schaue dir zu diesem Thema (nochmals) mein Video an.

Wenn du dich mitteilen möchtest, dann schreibe mir eine Mail – ich antworte garantiert.

Und … bleib dran – in meinen nächsten Videos kannst du dir noch mehr Motivation abholen und in meinen Blogbeiträgen erhältst du Tools für die Umsetzung.

Ich wünsche dir den Fortschritt, den du dir wünschst und bin in Gedanken bei dir!

Einstieg: Neue Idee für Motivation (1)

Neustart ohne Profi-Homepage

Heute habe ich meine in vielen Stunden aufgebaute Homepage zerhackt. Ich bin jetzt Bloggerin, habe keine professionelle Landingpage mehr, ich starte neu.

Dieses Gefühl, etwas Neues anzufangen, ist einerseits inspirierend, andererseits macht sich Wehmut bereit. Na ja, dazu habe ich ja auch schon ein Video gemacht – und jetzt, kann ich mir selbst Mut zusprechen: Gabi, fang neu an. Ist gar nicht so schlimm.

365 Zitate für mehr Input

Angefangen hat alles an einem Tag vor Weihnachten, als ein Kollege mir einen überdimensionalen Abreiss-Kalender für 2017 auf den Tisch legte. „Oh, fein, gib her, den nehme ich.“ Was ich damit machen wollte, wusste ich in dem Moment noch gar nicht. Ich wusste nur, dass ich eine Sammlung von 365 Zitaten eingesackt hatte. Sie sollten mich inspirieren, irgendetwas in die Welt hinaus zu posaunen – nein, nicht auf die herkömmliche Art, mit der einfach nur ein Bild auf meinem Facebook-Account gepostet wird. Ich wollte irgend etwas anders machen.

Mein Sohn war zu Weihnachten zu Besuch – ein seltener Besuch, weil er seit fünf Jahren in London lebte und sich diesmal entschloss, so richtig Weihnachten mit der Familie zu feiern. Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist und war für mich immer schon dazu geeignet, die Weichen für mein Leben neu zu stellen.

Wir tranken Wein, rauchten selbst gedrehte Zigaretten und ich klatschte einen Haufen voller Blätter auf den Tisch, genau die 365, die ich einige Tage zuvor Stück für Stück von diesem Kalender abgerissen hatte.

„Was willst du damit machen?“ fragte mein Sohn neugierig. „Mich inspirieren lassen und dazu Beiträge vielleicht in einer Power-Point-Präsentation veröffentlichen.“ Ich war immer noch auf meinem ursprünglichen Trip – etwas altbacken vielleicht mit Null-Ahnung, wie man heutzutage die Menschen am besten erreicht. Nein, es ging nicht um Inhalte, es ging um das Medium.

Die Wahl des Mediums

„Mach doch einen Film davon“, meinte mein Sohn und zeigte mir einige Beispiele von Motivations-Videos, natürlich von den Amis und wie sie das mit Vorträgen von Alan Watts machen. Geil, dieser Typ, zwar schon längst tot, aber seine Botschaften erreichen heute noch Millionen von Mensch.

„Ach komm“, meinte ich, „ich brauche keine Inspiration von anderen Leuten, die ich dann einfach vom Englischen ins Deutsche übersetze. Ich habe so viel „Material“, nur in meinem Inneren, ich könnte Säle damit füllen. Mein Sohn grinste. „Gut“, meinte er, „dann lass uns mal testen, was dir so zu dem einen oder anderen Spruch einfällt.“

Es war schon 4.00 Uhr morgens, wir öffneten die nächste Flasche Rotwein, dann startete ich die Sprachaufzeichnung und los ging’s. Was da so an Gedanken floss … spannend und lustig zugleich.

Im nächsten Beitrag gebe ich euch eine kleine Kostprobe unseres frühmorgendlichen Brainstormings, welches ganze 2 Stunden dauerte.